Schulische Inklusion - in der Sackgasse?

Veröffentlicht am 26.02.2021 in Aktuelles

Bei der Veranstaltung "Schulische Inklusion in der Sackgasse - wie kommen wir da raus?" wurde ein weiteres Mal deutlich:

Wir brauchen in der Bildungspolitik einen Paradigmenwechsel!

- Inklusive Bildung bedeutet, dass die Kinder und die Eltern ein Wunsch- und Wahlrecht bekommen, auf welche Schule sie gehen möchten. Die Möglichkeit, wohnortnah in die Kita, den Kindergarten oder die Schule gehen zu können, muss gegeben sein. (In Berlin wurde dieses Recht bereits 1993 eingeführt - und Baden-Württemberg hat es bis heute nicht!)

- Es geht darum, Barrieren in unser aller Köpfe abzubauen. Es geht darum, Schule endlich als inklusive Bildungseinrichtung zu begreifen, in welcher zB tageweise auch Physiotherapie angeboten wird - und somit Eltern wiederum entlastet werden.

- Wir wissen, dass langes, gemeinsames Lernen die Selbstverständlichkeit von Inklusion fördert. Auch dafür brauchen wir Gemeinschaftsschulen! Gleichzeitig müssen wir die Fachkräfte der sonderpädagogischen Dienste personell aufstocken.

- Es kann nicht sein, dass Eltern vor lauter Bürokratie irgendwann erschöpft aufgeben. Deshalb müssen wir Bürokratie abbauen - um Eltern und Kinder zu stärken.

Packen wir es an. Für eine solidarische Gesellschaft.

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Nochmals herzlichen Dank für die Einladung zu dieser guten Diskusionsrunde.
Wer sie sich nochmals anschauen möchte ... hier der Link.

 
 

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