16.12.2020 in Aktuelles

16 | Wohneigentum darf kein Wunschtraum bleiben

Wohnen ist mehr als ein Dach über dem Kopf. (Dt. Verein für öffentl. &  priv. Fürsorge)

Wohneigentum darf kein Wunschtraum bleiben! Der Traum von den eigenen vier Wänden muss wieder eine realistische Perspektive für viele werden. Familien sollen nicht gezwungen sein, ewig in Mietabhängigkeit zu stecken. Beim ersten Kauf einer Immobilie sollte für Familien beispielsweise. die Grunderwerbssteuer um die Hälfte gesenkt werden.

Die klassische Großfamilie gibt es meist nicht mehr. Menschen wollen heute mit Freunden zusammenleben oder mit Gleichgesinnten in Arbeitsprojekten. Deshalb müssen alternative Wohnformen möglich sein. 

Öffentliche Treffpunkte, Betreuungsmöglichkeiten für Kinder, Kranke und ältere Menschen müssen wohnungsnah vorhanden sein. Wir benötigen generationenübergreifende und ganzheitliche Konzepte zur Gestaltung von Lebensräumen in Stadt und Land.

 

15.12.2020 in Aktuelles

15 | Wie wir leben wollen

Wohlstand schafft Verantwortung.

Wir leben seit langem in einem relativen Wohlstand und deshalb liegt es auch in unserer Verantwortung unsere Konsumgewohnheiten zu überdenken. Wie wollen wir mit den planetaren Grenzen umgehen? Wie wichtig sind uns regionale Produkte? Und wie kann dies im Einklang mit dem globalisierten Markt umgesetzt werden? Die Politik kann beispielsweise ein Lieferkettengesetz verabschieden, eine CO2-Steuer festlegen, Arbeitsbedingungen regeln.

Gleichzeitig liegt es aber auch in unserer Verantwortung, uns menschenwürdig und umweltgerecht zu verhalten.

 

14.12.2020 in Aktuelles

14 | Freie Bahn für Fahrradstraßen

Was war zuerst: Die Henne oder das Ei?

Soll die Politik auf die Gewohnheiten der Menschen reagieren oder mit zukunftsfähigen Ideen vorangehen? Ich bin der Meinung: letzteres.

In den letzten Jahren und verstärkt in der aktuellen Coronakrise hat der Radverkehr stark zugenommen. Zu den Hauptverkehrszeiten drängen sich die Radfahrer ob jung, ob alt, ob mit E-Bike oder Rennrad auf den Radwegen.

Damit auch Fahrradfahrer*innen schnell und sicher zu ihrem Ziel kommen, brauchen wir mehr Fahrradstraßen und ein ausgebautes Radwegenetz.

Ebnen wir der Verkehrswende den Weg.

 

13.12.2020 in Aktuelles

13 | Die Säule der Toleranz

„Und um die Säule der Toleranz, tanzen wir den Tanz, das ist unsere Form von Akzeptanz.“ (Oli Scheidies)

Wer kennt sie nicht: Die Säule der Toleranz, ein Wahrzeichen Freiburgs. Ich finde, besser hätte man das „Miteinander“ in Freiburg nicht ausdrücken können, wie unser Freiburger Sänger Oli Scheidies. Es geht darum, gemeinsame Lösungen in Konfliktsituationen zu finden, im Großen wie im Kleinen.

Bleiben wir dran. Bleiben wir im Gespräch.

 

12.12.2020 in Aktuelles

12 | Für Solidarität zwischen den Generationen

Im Pflegesystem ebenso wie im Gesundheitssystem muss der Mensch im Vordergrund stehen. Und nicht die dazugehörige Abrechnung.

Dafür steht die SPD. Damit wir auch im Alter noch etwas zu lachen haben.

„Meine Eltern sollen es im Alter guthaben.“ Dieser Satz hat für mich eine ebenso wichtige Bedeutung, wir der Gedanke, dass es meine Kinder einmal „besser haben“ sollen. Denn die Zahl der Menschen die im Alter von Armut betroffen sind, steigt. Die Mindestrente ist ein erster Schritt in die richtige Richtung, aber es braucht noch mehr:

Ich bin für ein flexibles Rentensystem. Manche Menschen können und wollen vielleicht sehr gerne über das Renteneintrittsalter hinaus in Teilzeit arbeiten und sind auf dem höchsten Wissensstand ihres Berufslebens. Anderen ist es nicht möglich, ihren Beruf bis weit über 60 Jahre auszuüben.

Wichtig ist, dass niemand aus Not im Alter arbeiten muss, weil die Rente nicht zum Leben reicht. Wichtig ist aber auch, dass die Beitragszahler nicht zu stark belastet werden. Deshalb müssen wir die Finanzierung der Rente überdenken. Die Rente darf zukünftig nicht durch Abgaben auf Löhne und Gehälter finanziert werden, die Finanzierung muss über die Wertschöpfung der Gesamtwirtschaft erfolgen. Dann finanziert auch der von Robotern geschaffene Ertrag unsere Rente.

 

11.12.2020 in Aktuelles

11 | Bildung unabhängig vom Elternhaus

„Wirtschaftlicher Wohlstand kommt in erster Linie von Bildung […]“ (Thomas Piketty)

Deshalb stehen wir für kostenfreie Bildung von Anfang an und bis zur Rente!

Was aus uns wird, darf nicht davon abhängig sein, wieviel Geld unsere Eltern haben. Leider ist das häufig noch der Fall: Angefangen beim Besuch einer Kita bis hin zur eigenen Berufswahl und der Frage, ob man sich ein Studium „leisten“ kann.

Kinder aus Familien mit geringerem Einkommen, können sich keine Fehler erlauben. Eine frühe Schwangerschaft führt häufig dazu, dass es viel Zeit, Geduld und Energie benötigt, um irgendwann auf eigenen Beinen stehen zu können und unabhängig von Staat und Elternhaus zu sein.

 

10.12.2020 in Aktuelles

10 | Zukunft den Erneuerbaren

Zukunft den erneuerbaren Energien – denn wir haben so viel davon.

Lasst uns die vielen Sonnenstunden in unserer Region über weitere Photovoltaikanlagen nutzen.

Wir könnten z.B. Parkplätze oder die B31 damit überbauen! Um nicht unnötige Fläche zu verbrauchen, können PV-Module auch verstärkt in die Senkrechte gebaut werden und z.B. auch an Laternenpfosten.

Außerdem brauchen wir mehr Windräder-auch im Schwarzwald. Denn auch dort gibt es Stellen, an denen es Sinn macht. Werden diese von Bürgerenergiegenossenschaften vor Ort betrieben, bleibt die Wertschöpfung in der Region. Und mit der Beteiligung von Gemeinden, können auch andere Investitionen der Gemeinden damit refinanziert werden.

Jetzt heißt es handeln und umsetzen – denn wir haben lange genug gezögert.

 

09.12.2020 in Aktuelles

09 | Arbeit Teil II

„Woher kommen wir? Wer sind wir? Wohin gehen wir?(Paul Gauguin)

Für uns als SPD ist klar: Wir wollen eine Bildungsversicherung für alle Menschen. Denn das Recht auf Bildung und Weiterbildung ist in jeder Lebensphase ein soziales Menschenrecht. Da wir vermutlich länger leben und somit auch länger arbeiten werden, benötigt es „Bildungsphasen“, damit man innehalten und anschließend weitermachen kann. Weiterhin benötigt es Umschulungsmodule, durch welche es auch nach schwierigen Lebensphasen möglich wird, wieder ins Arbeitsleben einzusteigen.

 

08.12.2020 in Aktuelles

08 | Soziale Räume – mit Abstand das Beste

Soziale Räume schaffen Begegnung. Unkompliziert und authentisch. Egal ob es sich Treffpunkte in Gebäuden oder um offene Plätze und Parks draußen handelt: Hier sprechen Menschen miteinander, bringen ihre Fähigkeiten zum Nutzen aller ein und entwickeln sich weiter.

 Soziale Räume sind wichtig für unser demokratisches Zusammenleben und dafür, dass wir auch in unserer Individualgesellschafft, Gemeinschaft erleben können.

Gerade junge Menschen müssen an Stadtentwicklungsprozessen beteiligt sein, damit sie ihre Räume erobern können und ihre Interessen vertreten sind. Jeder Stadtteil braucht ein Stadtteilzentrum für bürgerschaftliches Engagement oder einfach zum Feiern. Jede Gemeinde braucht einen Platz, für Jung und Alt.

 

07.12.2020 in Aktuelles

07 | Schule – vorwärts gedacht

Ich begreife die Institution Schule als sozialen Raum des Lernens, der Identitätsbildung, des kritischen Denkens, der Förderung von sozialen, kommunikativen und emotionalen Fähigkeiten. Hierzu gehört, dass Schüler*innen so lange wie möglich gemeinsam voneinander und miteinander lernen. Gleichzeitig brauchen sich die Möglichkeit sich leistungsorientiert zu entwickeln.

Es geht darum, unsere Kinder darin zu unterstützen sich im Leben zurechtzufinden und mit Freude ihre Fähigkeiten zu entwickeln. (vgl.#bildungforfuture) Schule muss die Kinder befähigen Probleme und Herausforderungen selbst zu lösen. Schule muss Sozialkompetenz vermitteln. Deshalb muss Lernen besonders an den weiterführenden Schulen ganzheitlicher und fächerübergreifender angegangen werden. Deshalb stehen wir für den flächendeckenden Ausbau von Gemeinschaftsschulen!

Unsere Kinder brauchen mehr Lehrer, Lehrer brauchen gute Aus- und Fortbildung, Schulen brauchen gute Lernumgebungen und technische Ausstattungen.

 

06.12.2020 in Aktuelles

06 | Arbeit Teil I

Ich wünsche euch allen einen schönen Nikolaustag! Der hl. Bischof Nikolaus hat es uns vorgemacht: Arbeit muss Sinn ergeben.

Die Arbeitswelt verändert sich, schnell und grundlegend. Homeoffice wird selbstverständlich und Arbeitszeiten werden flexibler. Arbeit dient nicht mehr nur dem Gelderwerb, Arbeit soll auch Sinn machen.  Vor allem jüngere Menschen definieren ihren Stellenwert und ihre Persönlichkeit über den Sinn und Zweck ihrer Arbeit.

Politik muss den Rahmen schaffen für die Zukunft der Arbeit. Dazu gehören Regelungen zum Homeoffice und zu Arbeitsverträgen. Dazu gehört ein Anspruch auf Weiterbildung. Dazu gehört der Ausbau der betrieblichen Mitbestimmung und der Rechte der Betriebsräte. Dazu gehören starke Gewerkschaften.

Uns ist es wichtig, die Arbeitnehmer*innen in diesen Wandlungsprozess mitzunehmen, damit sie auch in der digitalen Zukunft eine erfüllende Arbeit haben.

 

05.12.2020 in Aktuelles

05 | … weil das Recht auf Wohnen ein Menschenrecht ist ...

… und zwar in jedem Lebensalter und unabhängig von der Nationalität! Die Politik muss hier stärker eingreifen. Kommunen müssen finanziell unterstützt werden, damit sie Grundstücke kaufen können um sie dem Markt und den ständig steigenden Preisen zu entziehen. Dann kann sozialverträglicher Wohnraum angeboten werden. (vgl. ehemaliger SPD-Chef Hans-Jochen Vogel)

Auf dem heutigen Bild seht ihr die „Fuggerei“ in Augsburg. Sie ist mit ihren knapp 500 Jahren die älteste Sozialsiedlung der Welt. Die Jahreskaltmiete beträgt heutzutage 88 Cent, die Nebenkosten 85,– Euro pro Monat plus drei Gebete pro Tag.

Auch wenn dies ein sehr spezielles Beispiel ist, finde ich es besonders faszinierend. Man hat damals übrigens auch für jede Wohnung einen eigenen Hauseingang gebaut, um den Menschen das Gefühl zu vermitteln: Hier ist dein Platz, hier darfst du sein. Dies ist für mich menschenwürdige Wohnungspolitik.

 

04.12.2020 in Aktuelles

04 | Gerechte Bezahlung für verantwortungsvolle Arbeit am Menschen

Die Arbeit am und mit Menschen ist eine verantwortungsvolle Arbeit die so entlohnt werden muss, dass man davon auch als Teilzeitkraft leben kann. Es ist also aus zwei Gründen wichtig, dass die Berufe der sozialen, helfenden und pflegenden Berufe besser entlohnt werden: Zum einen kann ich besser für andere Menschen sorgen, wenn ich selbst einen Platz in dieser Gesellschaft habe und meine Arbeit auch finanziell Anerkennung findet. Zum anderen ist es schwer, bei der derzeitigen Bezahlung für eine Familie zu sorgen. Gerade in der aktuellen Zeit wurde uns allen verdeutlicht, wie wichtig diese Bereiche für unsere Gesellschaft sind. Dann sollte es uns auch etwas wert sein, dort zu investieren.

 

03.12.2020 in Aktuelles

03 | Verkehrswende jetzt!

„Alle wollen zurück zur Natur. Aber keiner zu Fuß.“ (Werner Mitsch). Deshalb muss es Freude machen, mit dem öffentlichen Nahverkehr zu fahren. Es muss sich „lohnen“, in einem eng getakteten Alltag auf den öffentlichen Nahverkehr oder das Fahrrad umzusteigen. Es ist die Aufgabe des Staates, ein Verkehrsangebot zu schaffen, dass Mobilität zu angemessenen Preisen bietet und das verlässlich ist. Dazu gehört auch die Subventionierung von alternativen Konzepten, wie den Ausbau des Car-Sharing-Angebotes und zeitgemäße und sichere Rad- und Fußwege. Eine Verkehrswende verbessert die Lebensqualität von uns allen.

 

02.12.2020 in Aktuelles

02 | Fachkräfte halten = Wertschöpfung im Land erhalten

Unsere Wirtschaft und eine funktionierende Gesellschaft braucht qualifizierte Fachkräfte. Nicht nur in den städtischen Zentren, sondern auch im ländlichen Raum. Dazu brauchen wir attraktive und lebendige Lebensbedingungen mit guten Angeboten der Daseinsvorsorge wie z.B. Schulen und Krankenhäuser. Wir müssen uns bewusst machen, dass zu Familien in der Regel Eltern gehören, die wiederum Fachkräfte sind. Nur wenn es den Familien gut geht, bleiben die Fachkräfte in der Region. Familien brauchen neben einer guten Infrastruktur die Sicherheit fester Arbeitsverträge, familienfreundliche Arbeitszeiten, gute Bildungs- und Freizeiteinrichtungen. Dadurch gewinnt gerade das Leben in ländlichen Regionen wieder an Attraktivität.

Arbeitgeber und Gemeinden müssen mehr beachten, als die Ausstattung des Arbeitsplatzes. Ganz wichtig ist dabei eine bezahlbare Wohnung. Beispielsweise könnte bei der Planung eines neuen Kindergartens, eine bezahlbare Wohnung für Erzieher*innen mit eingeplant werden. Oder man könnte alte Gebäude umbauen, damit sie als WGs von jungen Menschen, die in den Unternehmen vor Ort arbeiten, genutzt werden können.

 

01.12.2020 in Aktuelles

01 | Demokratie beginnt im Kinderzimmer

Meist fragen wir, was Eltern benötigen, um Familie und Beruf zu vereinbaren. Genauso wichtig ist aber die Frage Was brauchen Kinder? Kinder brauchen entspannte Eltern, die Zeit für sie und ihre Bedürfnisse haben.

Dafür brauchen Familien bezahlbaren Wohnraum, flexible Arbeitsbedingungen, Unterstützung bei der Kinderbetreuung und ein Einkommen, von dem man leben kann. Dann können Eltern ihre Energie und Freude an ihre Kinder weitergeben und sie in ihrer Entwicklung wertschätzend begleiten. Denn gerade die ersten Lebensjahre sind prägend und die weitere Entwicklung der Kinder hängt stark davon ab, was sie in den ersten Lebensjahren erleben.

Besonders wichtig sind: Verlässliche und kostenfreie Kita-Plätze, – oder eine Verlängerung des Elterngeldes.

 

26.11.2020 in Aktuelles

Jennys politischer Adventskalender

Liebe Mitbürger*innen,

die aktuelle Situation erfordert auch bei der politischen Arbeit neue Wege. Ich will mit Ihnen ins Gespräch kommen. Folgen Sie mir auf Facebook oder Instagram oder schreiben Sie mir eine E-Mail. Als Kandidatin bei der Landtagswahl 2021 in Ihrem Wahlkreis 46 interessiert mich, was Ihnen wichtig ist!

Herzliche Grüße, Ihre Jennifer Sühr