Mobilität

Die Verbindung zwischen Stadt und Land

In den fünfziger Jahren hat man Städte für Autos gebaut. Diese Zeit ist vorbei. Heute geht es darum, die Flächen gerecht zu verteilen..

Besonders öffentliche Flächen in Städten dürfen nicht zu Autoabstellplätzen verkommen. Menschen müssen die Möglichkeit haben, mobil zu bleiben, auch wenn sie kein eigenes Auto besitzen. Dazu muss der öffentliche Verkehr ausgebaut werden. Dazu brauchen wir mehr Car-Sharing-Angebote. Gute, sichere Rad- und Fußwege verbessern die Lebensqualität. Stadtteil-Sammelgaragen ermöglichen Freiräume in den Wohnbereichen

Also: Planen wir Siedlungen für Menschen – nicht für Autos!

Ich bin in einem Bergdorf aufgewachsen und weiß um die hohe Bedeutung des Autos auf dem Land. Dies wird auch weiterhin notwendig sein, dennoch macht es eben einen Unterschied, ob wir grundsätzlich auch auf öffentliche Verkehrsmittel umsteigen können. Ebenso macht es für unsere Natur einen Unterschied, ob wir Autos mit Verbrennermotoren fahren oder auf erneuerbare Alternativen umsteigen.

Ich fordere für Stadt und Land:

  • Eine enge und attraktive Taktung der öffentlichen Verkehrsmittel in Stadt und Land
  • Kostengünstiger Nahverkehr und einheitliche Tickets, über Landkreisgrenzen hinweg
  • Geschwindigkeitsregulierung: 30 km/h innerorts, 80 km/h auf Landstraßen und 120 km/h auf den Autobahnen als Regelgeschwindigkeiten
  • Ausbau des Radwegenetztes
  • Förderung von alternativen Mobilitätskonzepten

Damit unsere Welt für Mensch und Tier lebenswert bleibt. Natürlich miteinander!

Gerade für Baden-Württemberg ist es wichtig, endlich mit diesem Veränderungsprozess zu beginnen. Dazu gehört, z.B. die Mitarbeitenden der Automobilzuliefererfirmen darin zu unterstützen, sich fortzubilden. Mit neuem Wissen können wir auf dem Weltmarkt wettbewerbsfähig bleiben und Arbeitsplätze sichern.